Rohstoff Kakao -
Kakao -
Aus den Kakao-
Kakao war immer schon mehr als ein Nahrungsmittel -
Aufgrund der zunehmenden Beliebtheit in Europa erfolgte im 17. Und 18. Jahrhundert
der industrielle Anbau auf Plantagen in den europäischen Kolonien in Mittelamerika
und in der Karibik. Im 19. und 20. Jahrhundert verlagerte sich der Kakao-
Heute ist die Elfenbeinküste das führende Anbau-
Kakaobäume können bis zu 15 Meter hoch werden, als Nutzpflanze werden sie jedoch für die verbesserte Erntemöglichkeit auf mindestens 5 Meter gestutzt. Die Früchte des Kakaobaumes wiegen ca. 500 Gramm und enthalten neben dem Hauptbestandteil des Fruchtfleisches bis zu 50 Kakaobohnen.
Die Kakaobohnen enthalten in unbehandeltem Zustand einen hohen Anteil an Bitterstoffen und sind noch nicht mit Schokolade vergleichbar. Um diese Bitterstoffe zu reduzieren, wird als erster Veredelungvorgang die sogenannte „Fermentation“ durchgeführt:
Die Kakaofrüchte werden geöffnet und das Fruchtfleisch beginnt in der Folge sehr schnell
zu gären. Diese ca. zwei Wochen dauernde Gärung entzieht den Kakaobohnen die Bitter-
In Leinensäcke gefüllt, werden die getrockneten Kakaobohnen Richtung kakaoverarbeitende Betriebe verschifft, die sich hauptsächlich in Nordamerika und Europa befinden.
In diesen Betrieben wird aus den Kakoabohnen die eigentliche Kakaomasse hergestellt,
die dann Grundsubstanz für alle weiteren Schokoladenprodukte ist.
Lange Zeit waren Kakao-
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts formte die industrielle Revolution zunächst die Trink-
Die ersten Schokoladentafeln wurden dann ab Mitte des 19. Jahrhunderts in immer höheren Chargen angeboten. Die Schokolade blieb bis in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts ein durchaus exklusives Produkt, das nur zu besonderen Anlässen und nicht im Überfluss konsumiert wurde.